Bei Stollen scheiden sich die Gemüter, der eine mag keine Rosinen, die andere kein Citronat oder Orangeat, dann gibts noch die Nußallergie und diejenigen, die Stollen aus Prinzip nicht mögen, weil sie nur diese Rosinenbomben mit Zuckerpanzer aus dem Supermarkt kennen.
Ich empfehle euch das Quarkstollen-Rezept meiner Oma, das ist viel einfacher als ein echter Hefe-Christstollen aber mindestens genauso lecker.
Für 1 großen oder 2 kleine Stollen benötigt ihr:
500 g Mehl
200 g Zucker
175 g Butter oder Margarine
250 g Magerquark
2 Eier
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 halbes Stamperl Rum bzw. Rumaroma
1 Teelöffel Stollen- oder Lebkuchengewürz
1 Prise geriebene Orangen- oder Zitronenschale
100 g Rosinen
125 g Mandeln oder gehackte Nüsse
100 g Zitronat und Orangeat gemischt
Flüssige Butter und Puderzucker zum Verzieren
Zuerst den Quark durch in ein Geschirrtuch geben und auswringen, damit er möglichst viel Käsewasser verliert. Klingt vielleicht komisch, aber wenn der Quark zu nass ist, wird der Teig zu weich und die Stollen verlaufen.
Danach alle Zutaten zu einem Teig verkneten und das oder die beiden Teigstücke zu Stollen formen und auf ein Backblech legen. Wenn vorhanden, eine Stollenbackform über den Stollen stülpen, damit dieser eine schöne Form bekommt. Falls nicht, den Stollen möglichst schmal und hoch formen, damit er ein wenig verlaufen darf.
Bei 170° ca. 30 Minuten backen und dann die Backhaube abnehmen.
Den Stollen dann ca. 10-15 Minuten (Stäbchentest) weiterbacken, bis er goldbraun ist.
Den noch warmen Stollen mit flüssiger Butter bestreichen und mit Puderzucker bestäuben.
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