birgit

umgedacht

Nach langer Zeit gibt es nun doch wieder einen Eintrag … doch das wird vorerst auch der letzte bleiben.

Ich hatte eine super schöne und spannende umdenk Zeit mit Höhen, Tiefen, interessanten Gesprächen, viel Unterstützung, tollen freiberuflichen Aufgaben, netten Kontakten, neuen Ideen und Perspektiven, neuen Freundschaften, vielen schönen Erlebnissen und und und.
Neben der Suche nach einer neuen Herausforderung stand vor allem mein neues Hobby (von manchen auch völlig zu Unrecht als Sucht bezeichnet) immer im Mittelpunkt und ich werde bestimmt auch künftig viel Zeit mit netten Leuten auf  irgendwelchen Golfplätzen verbringen und mich über schöne Schläge freuen und vor allem über schlechte Bälle ärgern ;-) .

Doch mittlerweile habe ich umgedacht und mit meinem neuen Job einen neuen Lebensabschnitt begonnen. Momentan ist erst mal alles neu, spannend, schön und herausfordernd: mein Zwei-Schreibtisch-Büro (Erstbezug ;-) ), die Firmengröße und die damit verbundenen Strukturen, die Produkte und ihr Lebenszyklus, Awendungen und Zielgruppen, Abläufe, Technik, PC, Agenturen, …

Und so sage ich DANKE an alle, die mich die letzten Monate irgendwie begleitet und (un)wissentlich unterstützt haben. Ich möchte diese Zeit echt nicht missen.

Doch jetzt auf zu neuen Marketingtaten “für menschen leben”, im Büro wartet eine große Mindmap mit unzähligen neuen Aufgaben und täglich kommen neue dazu …

Damit sag ich vorerst tschüs - irgendwann gibts sicher ne neue Blogidee.

birgit

über den wolken …

… war es heute dennoch traumhaft beim skifahren!
Am Donnerstag Abend waren wir nach Südtirol gestartet und die letzten 3 Tage konnten wir die strahlende Sonne, die super präparierten Pisten, das leckere italienische Essen und zahlreiche Bombardinos im Skigebiet Plose in Südtirol genießen.
Das – zumindest mir – absolut unbekannte Skigebiet ist für einen Kurzurlaub wirklich empfehlenswert - trotz Wochenende waren die Pisten angenehm leer und sehr gut präpariert – und ich war bestimmt nicht zum letzten Mal dort! Und falls es am Lift wirklich mal länger dauert, kann man sich solange gemütlich auf diese Bank setzen.

birgit.jaser

ich glaub …

… ich habe gerade eine kleine web2.0 krise.  bestimmt kein grund zur panik und weder lebens- noch sonstirgendwie bedrohend, aber es beschäftigt mich eben.
eigentlich ist es ja auch total super,  mit all den twitterfollowern, facebookfreunden, seitenfans etc. in kontakt zu bleiben und zu hören, was wo wem so gerade passiert und dabei auch neue leute, ideen, gruppen, … kennenzulernen, ein bisschen netzwerken, … . also eigentlich alles super, unterhaltsam, kommunikativ, heile welt, freche welt, … es ist auch echt interessant, wie im realen leben sicherlich vorhandene barrieren wie alter, position etc. plötzlich völlig verschwinden und sich ein 12 jähriger mit einem netten und völlig passenden kommentar einfach mal in die kommentare von erwachsenen einmischt – hätte er in der welt 1.0 sicherlich nicht gemacht.
andererseits fällt mir auch auf,  wieviel zeit man so täglich mit lesen, antworten, diskutieren und nebenbei noch chatten verbringt – und das meine ich jetzt völlig wertungsfrei und ich würde es auch nie als verschwendete zeit bezeichnen.  aber ist es wirklich wichtig zu wissen, dass t.  in b. heute seine tiefkühlpizza mit zucchini und champigons lecker pimpt? oder p. aus dem schönen t. gestern ein schneehund war und F. aus A.  gerade in Avatar 3D sitzt und M. aus U.  im März nach Hannover fährt und M. in N. jetzt Feierabend macht und U. in M. krank ist und noch einen Rum trinkt und S. in D. keinen Christbaum mehr hat und M. aus H. jetzt ein Fan von Nutella ist?
Klar ist es super so am Leben der anderen teilzuhaben aber je mehr ich derzeit die privaten Aspekte von web 2.0 betrachte, desto mehr grüble ich eben auch darüber, ob damit nicht doch zu viel unserer privatspähre preisgegeben wird und zuviel anderes wie z. b. persönlicher kontakt auf der strecke bleibt. Abgesehen davon, dass mir manches ohnehin schon lange bekannt oder bewusst war, was da so lese.
Egal, ich geh jetzt ins Bett und wünsche alle Lesern, Fans, Followern, Freunden und sonstigen Menschen eine Gute Nacht!

birgit

mal wieder … eine Bank

beim spazierengehen in st. ottilien sind mir viele unterschiedliche bänke begegnet, die alle “irgendwie was besonderes” hatten.
diese hier fand ich besonders passend zum jahresrückblick, weil sie sich trotz des recht trüben wetters sehr schön in dem kleinen teich spiegelte. imrückblick betrachtet, war das vergangene jahr auch für mich eine bank, die unerwartet plötzlich mitten auf meinem lebensweg auftauchte und mir einen platz zum ausruhen und vor allem umdenken. doch auf dauer wird auch die schönste bank langweilig und unbequem und so mache ich mich jetzt wieder frisch und motiviert auf den weiteren weg auf. noch bin ich unsicher, wohin er mich führen wird, aber ich würde mich freuen, wenn es mit einem der ziele klappt, die ich mir in den letzten tagen und wochen ausgesucht habe.

birgit

Jahreswechsel

ok, es ist schon der 10.  januar,  dennoch möchte ich euch noch alles gute für 2010 wünschen!
Ich habe den jahreswechsel 2009/2010 etwas anders erlebt als die letzten jahre. gemeinsam mit 51 anderen habe ich vom 28.12.-1.1. an einem kurs des klosters st. ottilien teilgenommen. dies war sehr schön und für mich auch ein schöner abschluss eines jahres, das sich so komplett anders entwickelt hatte, als ich es am 1.1.2009 gedacht hatte.
das alte jahr haben wir mit dem feuer links beendet und das neue jahr danach gemeinsam in der klosterkirche begrüßt.
und anschließend gab es dann noch eine party mit leckerem büffet und viel spass und guter unterhaltung.

Eine der Zutaten war schon in meiner Schultüte – und noch heute nasche ich gerne mal ein After eight ;-) und so ist es praktisch, dass man für diese Plätzchen nur ein paar wenige benötigt und der Rest übrig bleibt.

Den Teig knetet man aus

  • 6 Täfelchen After eight
  • 120 g weicher Butter
  • 140 g Puderucker
  • 1 Eigelb
  • 150 g Mehl
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100 g Mandelblättchen

Auch diesen Teig wieder in Frischhaltefolie gewickelt in den Kühlschrank stellen und ruhen lassen.

Am nächsten Tag den Teig etwa 4 mm dick ausrollen und Tannenbäumchen (oder was ihr gerne wollt) ausstechen. Die Bäumchen mit etwas Abstand ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 160 Grad ca. 8 Minuten backen.

Für den Guss gesiebten Puderzucker mit Pfefferminzlikör oder Pfefferminzsirup verrühren und die Bäumchen damit bestreichen (geht super mit einem Siliconpinsel). Alternativ kann man den Guss auch in einen Gefrierbeutel geben, die Ecke abschneiden und die Bäumchen damit bespritzen.

Heidesand habe ich als Kind gerne gegessen – solange, bis ich wusste, dass da Marzipan drin ist und da ich Marzipan nicht wollte, stand Heidesand dann auf dem Index. Dabei schmeckt man das Marzipan überhaupt nicht raus. Es gibt auch Rezepte ohne Marzipan, doch nun schmeckt mir “das Alte” wieder am Besten:

Dafür knetet man aus

  • 200 g weicher Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 50 g Marzipanrohmasse
  • abgeriebene Schale einer halben Zitrone (ich bevorzuge wieder das Pulver aus dem Bio-Markt)
  • 1 Teelöffel Vanillezucker (oder der Bourbon-Vanille aus dem Bio-Laden)
  • 250g Mehl

einen Teig.

Den Teig kurze Zeit kühlstellen und danach Rollen von ca. 3 cm Durchmesser formen.
Diese über Nacht in Frischaltefolie (oder Alufolie) wickeln und im Kühlschrank ruhen lassen.

Am nächsten Tag die Teigstangen mit 1 verquriltem Eigelb bestreichen und in Zucker rollen.
Dann in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden und auf ein Backblech legen.
Backzeit ist ca. 10-15 Minuten bei 160 Grad, bis sie goldgelb, aber noch etwas weich sind.

Die noch weichen Plätzchen etwas abkühlen lassen und dann in einer Dose aufbewahren.

Bei Stollen scheiden sich die Gemüter, der eine mag keine Rosinen, die andere kein Citronat oder Orangeat, dann gibts noch die Nußallergie und diejenigen, die Stollen aus Prinzip nicht mögen, weil sie nur diese Rosinenbomben mit Zuckerpanzer aus dem Supermarkt kennen. 
Ich empfehle euch das Quarkstollen-Rezept meiner Oma, das ist viel einfacher als ein echter Hefe-Christstollen aber mindestens genauso lecker.

Für 1 großen oder 2 kleine Stollen benötigt ihr:

500 g Mehl

200 g Zucker

175 g Butter oder Margarine

250 g Magerquark

2 Eier

1 Päckchen Backpulver

1 Päckchen Vanillezucker

1 Prise Salz

1 halbes Stamperl Rum bzw. Rumaroma

1 Teelöffel Stollen- oder Lebkuchengewürz

1 Prise geriebene Orangen- oder Zitronenschale

100 g Rosinen

125 g Mandeln oder gehackte Nüsse

100 g Zitronat und Orangeat gemischt

Flüssige Butter und Puderzucker zum Verzieren

 

Zuerst den Quark durch in ein Geschirrtuch geben und auswringen, damit er möglichst viel Käsewasser verliert. Klingt vielleicht komisch, aber wenn der Quark zu nass ist, wird der Teig zu weich und die Stollen verlaufen.

Danach alle Zutaten zu einem Teig verkneten und das oder die beiden Teigstücke zu Stollen formen und auf ein Backblech legen. Wenn vorhanden, eine Stollenbackform über den Stollen stülpen, damit dieser eine schöne Form bekommt. Falls nicht, den Stollen möglichst schmal und hoch formen, damit er ein wenig verlaufen darf. ;-)

Bei 170° ca. 30 Minuten backen und dann die Backhaube abnehmen.
Den Stollen dann ca. 10-15 Minuten (Stäbchentest) weiterbacken, bis er goldbraun ist.

 

Den noch warmen Stollen mit flüssiger Butter bestreichen und mit Puderzucker bestäuben.

 

… nerven aber beim Backen, weil der Teig schnell bröselig wird.

Den Teig knetet man aus

  • 200 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 100 g gemahlenen Haselnüssen
  • 100 g gemahlenen Mandeln (nicht abgezogen)
  • 200 g Mehl
  • 1 gestrichenen Teelöfel Zimt
  • 1 Messerspitze Nelkenpulver (kann, muss aber nicht, evtl. eine Prise Lebkuchengewürz)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Glas Himbeermarmelade zum Füllen

Die weiche Butter mit Zucker und dem Eigelb mit dem Handrührgerät schaumig rühren. Mehl, gemahlene Nüsse, Mandeln und alle anderen Zutaten hinzugeben und zu einem glatten Teig verkneten.
Diesen in Folie wickeln und zum Kühlen in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig dünn ausrollen und aus der einen Hälfte runde Plätzchen ausstechen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit Himbeermarmelade bestreichen. Dann aus der anderen Teighälfte Plätzchen mit Loch ausstechen und diese auf die Marmeladenplätzchen legen und vorsichtig andrücken.

Die Plätzchen bei 160 Grad ca. 15 Minuten backen, anschließend abkühlen lassen und in einer Dose aufbewahren.

Das nette an Springerle ist, dass Nicht-Bäcker immer überrascht sind, “wie denn das Muster da reinkommt”. Dabei ist das eigentlich ziemlich einfach – wenn man ein Model hat. Und die hat man entweder von Oma geerbt (ich leider nicht) oder auf dem Christkindlesmarkt gekauft.

Für den Teig nimmt man:
- 2 Eier
- 250 Gramm Zucker
- 2 Päckchen Vanillezucker – oder eben das Bourbon-Vanille-Pulver aus dem Bioladen
- 250 Gramm Mehl
- 1 gute Messerspitze Hirschhornsalz
- 1 Prise Salz
- 1 gute Prise gemahlenen Anis

Zuerst die Eier mit dem Zucker, der Vanille, dem Salz und dem Anispulver in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät – oder der Küchenmaschine – schaumig rühren. Das dauert auf höchster Stufe knapp 10 Minuten, dann ist die Greme richtig dick und hell. Dann Mehl und Hirschhornsalz mit einem Kochlöffel oder einem Teigspatel unterheben. Wenn der Teig zu klebrig ist, sollte man noch etwas Mehl zugeben bis er fest und formbar ist. Den Teig dann in Folie wickeln und mindestens 1 Stunde im Kühlrschrank ruhen lassen.
Bei mir liegt Teig eigentlich immer mindestens einen Tag im Kühlrschrank (oder im normalkalten Winter (= unter 5°) auf dem Balkon), denn ein gut durchgekühlter Teig lässt sich besser verarbeiten und schmeckt bei vielen Plätzchen auch besser.
Den Teig dann auf der bemehlten Arbeitsfläche ungefähr 5 mm dick ausrollen und die ebenfalls bemehlten Model auf den Teig legen und kurz und fest andrücken. Dies nach und nach auf der ganzen Teigplatte machen. Die entstandenen Springerle dann am Rand mit einem Messer ausschneiden oder mit dem Teigrädchen ausradeln.
Ein Backpapier auf dem Backblech auslegen und mit Anissamen bestreuen und hier die fertigen Springerle drauflegen und 10-12 Stunden trocknen lassen. Wer die Springerle als Christbaumschmuck oder Geschenkanhänger verwenden möchte sollte vor dem Backen noch ein Loch für den Bändel bohren – ich finde die Springerle dafür aber viel zu schade.
Die Springerle dann bei 150° ca. 30 Minuten backen – sie sollten hell bleiben. 
Vorsicht beim Probieren, die Springerle sind nach dem Backen ziemlich hart. Man bewahrt sie am Besten in einem Gefrierbeutel oder einer gut schließenden Dose mit einem Apfelschnitz auf, dann werden sie weich.

 

Nächste Einträge »